Freitag, 12. Dezember 2008

Der letze Eintrag:

Wie versprochen (ein wenig verspätet) jetzt der letzte Eintrag ...

Natürlich wollte ich auch noch einmal Snowboarden in Norwegen ... so haben wir uns zusammengepackt und sind auf nach Oppdal (Uppdal) nach Trollheimen gefahren. Dort angekommen hatten wir Sauwetter (eisiger Wind, Schnee und eine sowos von schlecht präperierte Piste). Die Nacht verbrachten wir (6 leute) in einem Appartment und genossen den nächsten Tag dann bei wirklich wunderschönem Wetter. Fazit -> keine gscheide Pistenpräperierung, keine Hüttengaude :-( soo hauma uns die Hüttengaudi im Appartment gmocht -> Glühwein aus meinem selbst gemachten Wein ;-) war also dann im ganzen wieder ein supa Spass.

Wie vl. ein paar mitbekommen haben, machte am 7. und 8. Dez der Schisprungweltcup Station in Trondheim ... Natürlich muas ma do als Ösi dabei sein ... so setzten wir uns in den Bus Richtung Granasen (Samstag) und feuerten anfangs die Langläufer (Kombination) und dann die Schispringer an. Natürlich waren auch unsere Adler dabei (hab sogar auf meiner Fahne 2 unterschreibn losn ;-)) . Am Ende gewann dann auch wie erwartet ;-) eine Österreicher, Schlierenzauer der auch gleich den Schanzenrekord sprengte. War super so einen Event auch mal zu sehen ... ist scho Wahnsinn wenns so vor einem runtersegeln.



Die ganze Truppe (jap da ist eine niederländische Flagge dabei :-)) und rechts ein Springer im Flug ;-)



Gestern war ich dann noch nach der 2. Prüfung in Vassfjellet, startet um 16:00 (wobeis natürlich scho stockfinster is um 3 - halb 4) und genossen den wunderschönen Schnee mit ingesamt 20 Leuten bis um 21:00 ... also nur ein Traum ;-).


Soo das wars Goodbye norway ! Har det bra !

... eine der wunderschönsten Zeiten meines Lebens geht zu Ende, ich kann nicht sagen das irgendetwas nicht perfekt war, es war das perfekte Land, der perfekte Zeitpunkt und i hob supa Menschen kennenlernen derfa (die i natürlich vermissen werd) ... da war nur eins wos gfehlt hod Ia worts ned do soo deshalb gfrei i mi scho rießig auf eich (vl. gibts auch wieder eine "I bin wieda do" - Party ;-)) .

Ein grosses Dankeschön an meine Eltern die mir das Ganze erst ermöglicht haben!

Nothing perfect lasts forever
Except in our memories !

From the movie "A river runs through it"

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Langsam gehts zu Ende ...

Dies ist vielleicht einer meiner letzten Einträge ... ist leider in letzter Zeit etwas stressig und habe deshalb den Blog ein wenig vernachlässigt ... Sorry !

Was sich so getan hat seid meinem letzten Eintrag ... ganz besonders schön war natürlich der Besuch meiner Eltern und meiner Schwester in Trondheim Ende September. Das Programm war natürlich von oben bis unten vollgestopft und wir waren ständig auf Achse. Ich habe dabe versucht ihnen all die Dinge zu zeigen die mich an dem Land fasziniert haben bzw. es ausmachen. Die ersten Tage gings auf Tour durch Trondheim, entlang des Nidelvas und am Meer zeigte ich ihnen die Stadt und alle ihre Reize. Auf dem Plan stand natürlich auch Fisch :-) wobei wir in meiner super(alten) Studentenheimküche eine Meerforelle (2.5 kg für 6 €) auf Gemüsebett zubereiteten und mit Genuss verspeisten. Als nächstes Stand eine Wanderung durch die Bymarka an ,das Wandergebiet und speziell jetzt im Winter das Langlaufgebiet der Norweger, bei nicht pefektem Wetter stapften wir durch die Moorlandschaft und naschten wilde Heidel und Preiselbeeren.

Die folgenden Tage gings dann ab in eines der wohl bekanntesten Gebiete Norwegens, den Lofoten -> eine wunderschöne Inselgruppe am Golfstrom (direkt am Polarkreis). Unsere Reise startet in Trondheim - Vaernes dem Flughafen wo wir uns in die Norwegianair Richtung Bodø (1 h Reise und 700 km in den Norden) setzten.
Von dort gings mit der Hurtigrute, den berühmten Postschiffen, zu unserem Ziel im Norden Svolvaer. Die Strecke Bodø - Svolvaer ist ein Teil der schönsten Seereise der Welt (welche in Bergen beginnt und bis nach Kirkenes - Russland führt). Die Fahrt dauerte 6 h und war in dem recht neuen Schiff angenehm und schon ein grosses Erlebnis. In dem doch recht grossen Ort suchten wir uns dann eine Rorbuer, kleine Fischerhäuschen die zu Apartments umgebaut wurden und verbrachten dort die Nacht (wo wir auch Nordlichter ganz zufällig sahen) . Am nächsten Tag gings auf eine 4 stündige Wandertour auf den nächste gelegenen Gipfel ... von dort genossen wir die schöne Aussicht. Nach einer wunderschönen Woche gings dann für meine Familie wieder zurück Richtung Wien - Schwechat.





Auf den Lofoten mit meiner Familie und die Hurtigrute

Wie in meinem letzten Blog angekündigt ein kleiner Bericht über unsere Brauversuche ;-) .
Als ich im Juli in das Studentenheim Berg gekommen bin hats mich schon sehr gewundert als ich in so mancher Küche diese grossen Gärballone stehen hab gesehn aber hinsichtlich des teuren Alkohols versuchen die meinsten ihren eigenen Alkohol herzustellen. Dabei gibst eine Menge an Spezialgeschäften wo man von der Hefe über Spezialzusätze alles bekommt. Bei uns hats mit einem Heidelbeerwein angefangen ... rein aus Neugier haben wird ein paar Beeren gepflügt und nach einem Rezept aus dem Internet angesetzt (mit Hefe, Nährsalz etc.) . Nach 4 Wochen Beobachtung gelegentlichem Nachzuckern wars dann soweit ... mit unserer Überraschung schmeckte der Wein ausserordentlich gut viel besser wie ein Rotwein. Dies war dann so der Anreiz uns weiter zu versuchen wobei ein Ribiselwein, Met (Honigweig), Bananenwein und schließlich dann Bier (natürlich nicht zu empfehlen ;-)) folgte.




Die Gärbehälter, Zubereitung des Heidelbeerweins und ein Blick in den Bananenwein



Ich habe natürlich auch dann im Oktober versucht viel zu unternehmen auch wenn die Uni immer stressiger wurde. Da war z.b "marine acoustics" -> Schallausbreitung im Meer ... war für mich natürlich sehr interessiertant da ich die daheim nicht die Möglichkeit (mangels Meermangel ;-)) habe solche Vorlesungen zu besuchen bzw. auf sogar Excursionen zu gehen. Die Uni hat aufgrund ihres Hauptsponsors, der Statoil (dem staatlichen Ölkonzern) nicht zu wenig Geld und so wurden wir auf unserer Forschungsfahrt in einem mit Holzfussboden und Rießenflatscreen ausgestattetem wunderschönem Schiff herumkutschiert. Dabei machte wir eine Soundprofilmessung also alle Meter Tiefe eine Schallgeschwindigkeitsmessung.



Auf der "Soundprofilmessung"


Natürlich standen dann eine Menge an Wanderungen und Ausflüge an (die mich so begeistern in diesem Land). Ich kann natürlich hier jetzt nicht detailiert über jede Tour schreiben ... aber da waren z.b eine Bymarkatour (im Schnee) oder wieder ein Cabintrip in Trollheimen und natürlich ganz besonders der Besuch bei Eimantas einem Freund vom Sprachkurs aus Litauen der jetzt in Kristiansand studiert, welches ganz im Süden Norwegens liegt. Mit 8 Leuten rückten wird mit dem Zug an (wobei die Fahrt 16 h dauerte und natürlich irre anstrengend aber auch sehr sehr lustig war). Nach 2 Tagen in Kristiansand gings weiter über Stavanger weiter an der Westküste Norwegens zum Preikestölen, dem Touristenmagnet im Stavangerfjord. Der Preikestölen oder auch "Predigerstuhl" ist ein Felsvorsprung mit 600 Meter senkrechtem Abfall und einem wunderschönen Ausblick in den Lysefjord.


Kursiv
Stavanger, der Preikestölen und Bymarkatour


Nächster Eintrag folgt kommenden Sonntag ... (Snowboarden in Oppdall etc. )

Donnerstag, 4. September 2008

I am back / jeg er tilbake:

Soo ... jetzt gibts wieder mal was zu hören von mir ;-) sorry, nicht das ich nichts zu schreiben ghobt hätt ... es hat sich einfach zu viel getan.


Die Wochenenden:

Da die Lieblingsbeschäftigung der Norweger das Wandern ist ... und da Norwegen anfoch wunderschön ist habe ich mir vorgenommen jedes Wochenende etwas zu unternehmen.

Mit der ersten Gruppe (Tom, Robert, Hannes, Marcel, Laetitia und Marion) gings auf einen Survivaltrip ... wir schnappten Zelter, Schlafsack und Campingkocher und machten uns auf ins 200 km entfernte Namsos ...

Bei der letzten Busstation vor der Stadt sprangen wir raus und maschierten mit Kompass und Karte quer über den Berg an wunderschönen Seen vorbei ... verbrachten schliesslich in unseren Zelten 3 wunderschöne Tage in diesem Gebiet.



Namsos (nördlich von Trondheim)

Der nächste Ausflug ... ging auf eine Cabin der NTNUI, welche der Sportverein der Uni ist und einige dieser Holzhütten besitzt. Man kann sich natürlich keinen Strom oder fliessendes Wasser erwarten (obwohl der Bach fliest jo eigentli ;-)) aber genau des machts aus ... heut is jo alles selbstverständlich ... an Knopfdruck und die Heizung geht an, naja do hods dann natürlich scho einen Reiz wenn ma a Lagerfeuer mochn darf und zum Waschen an den See geht ;-) .

Dieser Ausflug war irgendwie speziell (wie alle der Ausflüge), wir waren erstens wieder mit einer lustigen Partie unterwegs (diesmal ein Belgier, 3 Deutsche und I) und irgendwie waren da einige spezielle Augenblicke. Die hautnahe Begegnung mit Renntieren und der wundervolle Sternenhimmel waren nur 2 davon ... ;-) jetzt wird der eine oder andere denken tzz ... jetzt wird er alt und tuat scho Sterndalschaun aber ich muss scho sogn das wenn ma moi a bissal weiter weg is von den Lichtern einer Stadt das der Himmel so richtig beeindruckend sein kann und man sogar die Milchstrasse und Satelliten kreisen sieht.



die NTNUI - Hoizhitn, das Gebiet Flornes und wilde Renntiere

Mein erster 2400er:

Der nächste Ausflug war richtig alpin (auch wenns nur 2400 m waren) ... es ging auf die 2 höchsten Berge Skandinaviens, dem Galthøppingen und den Glittertind. 2 Ossi und ein Ösi machten sich auf den Weg mit 17 kg Gepäck im Rucksack (4 kg Nudeln, Tomatenpulver, Schlafsäcke und natürlich einem Zelt etc.) . Also der Aufstieg war wirklich, muss ich ehrlich zugeben, ned ohne mit dem Gepäck 5 Stunden bergauf über an Haufen Geröllfelder, ich weiss nicht ob i schon moi so einen Muskelkater ghobt hob ;-). Es hat sich aber schliesslich mehr als gelohnt wie man auf den Bilder sieht.

Fr: Galthöppingen 2.469 m -> 8 h
Sa: Glittertind 2.464 m -> 9 h
So: zurück nach Spiterstulen -> 8 h

Alles in allem ein super Erlebnis ... und mein erster 2400er ;-)


am Gipfel des Galthöppingen, der Glittertind und Frühstück am Fusse des Berges

Ganz spontan unternahmen wir den nächsten Ausflug ... ab gings ins 2 h von Trondheim gelegene Åre (jap dem bekannten Schiort) nach Schweden.

Nein ! ... auch in Schweden liegt noch kein Schnee ;-) ... wir borgten uns Downhillmontainbikes aus und verbrachten einen Tag auf der Piste. Wobei man sagen muss das die Bikes so schwer sind, speziell der Rahmen, das man ohne Lift nicht auf den Berg kommt.


voll ausgerüstet beim Montainbiken in Åre


Demächst gehts weiter mit : Besuch meiner Familie, mein eigener Wein ;-) etc.

Dienstag, 19. August 2008

International Dinner

Da ich mitterlweile viele Freunde aus allen möglichen Nationen hier in Trondheim habe hat sich irgendwie ergeben das ma mitteinander kochen bzw. füreinander kochen ...

Angefangen hods mid meinem japanischen WG-Kollgen (Hidetaka) der für uns Sushi bzw. Maki gemacht hat (original ... d.h ned so wie mas im Restaurant griagt) , is so und so a voi lustiger Typ gwesen (gewesen weil er jetzt am Rückflug ist über Wien, Salzburg, München etc. ... war nur für Praxis in Trondheim). Er hat mich ständig über Österreich ausgefragt .... was ma da so isst, welche Musik typisch für Österreich ist. Hob erm natürlich alles gezeigt wos im Internet zu finden is ... vom Wiener Frühstück mit Semmeln und Melange, an Schnitzler, Schwammerlsauce und natürlich dem Apfelstrudel. Nach dem Essen zeigte uns "Hide" wie ma an originalen Origami Kranich faltet ... er erzählt auch das jedes Jahre die Kinder im Kindergarten für jedes Opfer der Atombomben in Hiroshima und Nagasaki Kraniche falten und am Denkmal aufhängen (war richtig interessant mal von Seiten eines Japaners über diese Sachen zu hören).


Sushi, italien Dinner und wie man sieht hats geklappt mit dem Apfelstrudel

Foto Mitte: Martino(I), Hide(JP), Christina (D), Christian (D), Sergio (Chile) und 2 mir unbekannte Spanier ;-)

Das zweite Dinner war ein typisch Italienisches mit Martino ... irgendwie klar das da Pizza im Spiel ist ... das letzte war dann deutsch / österreichisch -> deutsche Sektion : Krustenbraten mit Rotkraut und Erdäpfel, mein Part: der Apfelstrudel. Schwierigkeit ist natürlich dabei wieder einmal Zutaten zu finden (wie z.b Brösel und den Blätterteig) , weiters muas ma natürlich a bissal improvisiern (hob als Nudelwalcher ;-) a Bierflasche gnommen).

Als nächstes erwartet uns ein französiches/chilenische Dinner von Sergio und Mehid (am Apfelstrudelfoto) ... bin schon gespannt.

Sonntag, 17. August 2008

Trollheimen (im Reich der Trolle):

Was steckt hinter den mystischen Wesen der nordischen Legenden, Mythen ?

Die nordische Mythologie ist wohl eine der Interessantesten und Spannensten.Wer hat nicht schon von Odin, Walhall(a), Met gehört ? ... aber auch unsere Wochentagsnamen haben ihren Ursprung in Land der Nordmänner (Der Gewitter und Wettergott Thor bzw. Donar -> Donnerstag).

Trollheimen, liegt in der im Süden Trondheims, umschlossen von Bergen und Wälder. Man hat oft wirklich das Gefühl nicht ganz allein zu sein :-) .Womöglich sitzt hinter dem nächsten Stein eine dieser zottigen Gestalten.


Mit dem Bus gings zu einer Schiffstation, von dort startete wir in das wunderschön Tal.



die Bootsfahrt und der Aufstieg

Nach einer Stunde Fahrt durch das Tal, gings nun wieder ans Wandern, wird starteten recht gemütlich und kamen an einigen typischen norwegischen Häuschen (mit Wiesen am Dach :-) ) vorbei. Wie am Foto zu sehen ist, sind diese (ähnlich den Amerikanern) sehr stolz auf ihr Land und zeigen das gern mit ihrer Landsflagge.

Nun wurde es richtig lustig (zumindest für ein paar), wir hatten das Glück 2 Damen als Reiseführer zu haben die weder einen Plan noch eine Ahnung von dem Gebiet hatten.
So startet wir einfach los ... Richtung Gipfel :-)



das allessagende Bild :-) und rechts das Aufstiegsscenario hautnah

Jetzt kann man sich vorstellen das bei leichtem Regen dieser Aufstieg für einige unter den Leuten (speziell den Franzosen, Spaniern die es einfach nicht wissen können) nicht angenehm war. Irgendwie klar wenn man nur mit Sneakers und Pullover unterwegs ist.
Nachdem wir nun doch den Gipfel irgendwie erklommen hatten, ging die Suche nach dem Abstieg los ... 3 Stunden später kamen wird dann bei der kleinen Hütte an. Bei offenem Kamin saßen wir in der gemütlichen Stube und aßen Eintopf (Mit Fleisch, Karotten etc. -> schmeckte super nach der 6 stündigen Wanderung). Nach den langen Sonnentag war dieser Ausflug wohl der norwegischte :-) mit ein wenig Regen und bei 6° ohne Pfad den Berg hinauf ...




Trollheimen und rechts "Sommer in Norwegen"

Freitag, 8. August 2008

Was sich sonst so tut:

Nicht das es jetzt ein wenig ruhiger geworden wäre rund um mich ... nein wir haben noch immer volles Programm. Aber ich möcht jetzt auch mal ein wenig über das normale Leben in Trondheim schreiben.

Mein Tag beginnt um halb 8 Uhr ... nach deinem kurzen Frühstück gehts auf nach Dragvoll dem Sprachkampus der NTNU (zu Fuß 40 min), in den Sprachkurs mit Marit. Um (klokka to: 14 Uhr) endet dieser und wir brechen auf ins Studentby Berg (Studentenstadt Berg). Am Heimweg gehts dann oft zu Bunnpris bzw. Mega1000 (den gängigen Supermarktketten) auf Futtersuche, wobei ma da kein Problem hat das diese bis 23 Uhr offen haben. Nicht das es einfach wär ... zu entscheiden was auf den Tisch kommt ... dann kommt noch dazu das es zwar das meiste auch in Norwegen gibt nur natürlich mit norwegischer Bezeichnung. Da sucht ma z.B. den Sauerrahm hmm ? ... man findet Lettromme, witzig wirds dann erst richtig wenn ma versucht irgendwas zu kochen oder zu backen und man die norwegische Kochanleitung zu entziffern versucht :-). Alles in allem ist wie schon im vorhinein gewusst fast alles um mind. 1/3 teurer (z.B.: Milch 1,5 €). Da gibts eigentlich nur 2 Auswege, entweder man kocht miteinander oder hauptsächlich Fisch oder Nudeln. Nach dem Essen gehts dann meist weiter mit Norwegisch, da der Sprachkurs ja nur 4 Wochen dauert und wir doch jeden Tag neue grundlegende Grammatik lernen.

Abends gibts dann Mo, Do und Fr ... die Möglichkeit ins Basement zu gehen, eine kleine Bar der ISU (Internationale Studenten Union) wo man Seiterl für 15 Kronen bekommt. Diese Parties sind natürlich eine super Möglichkeit die Kontakte aufrechtzuerhalten bzw. neue Menschen kennenzulernen ... fehlen nur noch die Norweger selbst (die noch in den Ferien sind). Nach dem Basement (von 21- 23 Uhr) findet man sich dann möglicherweise zusammen um ins Downtown zu gehn, ein Club im Herzen der Stadt mit Studentenpreisen jedoch mit einem Nachteil -> Gehzeit 1 h. Dort trifft man dann auf die sonst so ruhigen Norweger, die ned wenig Gas geben ... eines ist jedoch sicher ... nicht nur die Schwedinnen sind blond und sehr hübsch :-).


Der Club Downtown (I, Hannes, Tom und Robert) und der Campus Dragvoll

Klar ist nur das da schon ein schönes Schlafdefizit zusammenkommt, wenn ma ständig unterwegs ist ... am Wandern (Berg und Stadt), Schwimmen und dann bis 5 im Club verbringt und dann um 8 hellwach im Sprachkurs sitzen muss :-) ... ma braucht dann mal fürs "takk braaaa" (Antwort auf die Frage: Hvordan har du det ? von Marit) mal a bissal länger.

Hvordan har du det ? -> Wie hast du es ? bzw. Wie gehts ? -> Antwort "takk bra "- > danke gut.

Trotz dieser Strapazen :-) hab ich mir vorgenommen alles das auszukosten, mal wieder Wert auf die wirklichen wichtigen Dinge zu legen (die sozialen Kontakte und die Menschen).

Am Mittwoch hatten wir dann auch das Vergnügen um einen güstigen Preis ins Stadium des "Rosenborg Trondheim" zu kommen. Bente und Emily unsere Erasmuschiefs besorgten uns Karten in der Schülerklasse um 50 Kronen. Wobei dann meiner Meinung das Spiel auch Schülerklasse war :-) (etwas enttäuschend für einen Club der jahrelang in der Champingonsleage spielte). Das Match lautete Stabaek gegen Trondheim (der erste der Liga gegen den 8 von 14).
Im Vorfeld haben wir versucht im Norwegischkurs mit Marit die Hymne des RBK zu lernen ... jedoch ohne Erfolg -> Hymne in Youtube .




Lerkendal: das Stadium des RBK (Rosenborgballklub)


Mittwoch, 6. August 2008

Kystens Arv (Küsten Erbe):

Mit dem Bus gings raus den Fjord entlang bist zur Fährenstation ... von dort 20 Minunten über den Fjord auf die andere Seite Trondheims, nach Kystens Arv. Unser Ziel war ein Museum über den Fischfang und den Bau norwegischer Fischerboote, nach dem Stil der Wikinger.

Detail: Die Lofoten (wehltberühmte Inselgruppe bei Bodo) stellt eines der fischreichsten Gebiete der Erde dar -> Golfstrom. Um ~ 1000 v. Chr. tummelten sich deshalb tausende Fischerboote aus vielen Teilen Norwegens in diesem Gebiet. Die Fischer waren dabei meists Bauern und verdienten sich von Jänner - Mai so zusätzliches Geld dazu. Bis heute tummeln ich diese Fischer um die wunderschöne Inselgruppe der Lofoten.




Blick auf den Fjord und auf ein nagelneues Wikingerfischerboot (Kieferholz -> wird nicht mit Feuer und Wasser in Form gebracht)

Zu guter letzte legten wir dann mit einem solchen Wikingerfischerboot ab, wobei das Segelboot über 25 Leute fasste und natürlich nicht von uns allein in Bewegung gesetzt wurde :-).




Das Wikingerboot mit Crew


Bei unsere Rückkehr in den Heimathafen :-) gabs wieder einmal Barbeque (mit Pölsen was sonst, und kein Kommentar darüber ob ma die noch schmeckt *g*).

 
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