Freitag, 8. August 2008

Was sich sonst so tut:

Nicht das es jetzt ein wenig ruhiger geworden wäre rund um mich ... nein wir haben noch immer volles Programm. Aber ich möcht jetzt auch mal ein wenig über das normale Leben in Trondheim schreiben.

Mein Tag beginnt um halb 8 Uhr ... nach deinem kurzen Frühstück gehts auf nach Dragvoll dem Sprachkampus der NTNU (zu Fuß 40 min), in den Sprachkurs mit Marit. Um (klokka to: 14 Uhr) endet dieser und wir brechen auf ins Studentby Berg (Studentenstadt Berg). Am Heimweg gehts dann oft zu Bunnpris bzw. Mega1000 (den gängigen Supermarktketten) auf Futtersuche, wobei ma da kein Problem hat das diese bis 23 Uhr offen haben. Nicht das es einfach wär ... zu entscheiden was auf den Tisch kommt ... dann kommt noch dazu das es zwar das meiste auch in Norwegen gibt nur natürlich mit norwegischer Bezeichnung. Da sucht ma z.B. den Sauerrahm hmm ? ... man findet Lettromme, witzig wirds dann erst richtig wenn ma versucht irgendwas zu kochen oder zu backen und man die norwegische Kochanleitung zu entziffern versucht :-). Alles in allem ist wie schon im vorhinein gewusst fast alles um mind. 1/3 teurer (z.B.: Milch 1,5 €). Da gibts eigentlich nur 2 Auswege, entweder man kocht miteinander oder hauptsächlich Fisch oder Nudeln. Nach dem Essen gehts dann meist weiter mit Norwegisch, da der Sprachkurs ja nur 4 Wochen dauert und wir doch jeden Tag neue grundlegende Grammatik lernen.

Abends gibts dann Mo, Do und Fr ... die Möglichkeit ins Basement zu gehen, eine kleine Bar der ISU (Internationale Studenten Union) wo man Seiterl für 15 Kronen bekommt. Diese Parties sind natürlich eine super Möglichkeit die Kontakte aufrechtzuerhalten bzw. neue Menschen kennenzulernen ... fehlen nur noch die Norweger selbst (die noch in den Ferien sind). Nach dem Basement (von 21- 23 Uhr) findet man sich dann möglicherweise zusammen um ins Downtown zu gehn, ein Club im Herzen der Stadt mit Studentenpreisen jedoch mit einem Nachteil -> Gehzeit 1 h. Dort trifft man dann auf die sonst so ruhigen Norweger, die ned wenig Gas geben ... eines ist jedoch sicher ... nicht nur die Schwedinnen sind blond und sehr hübsch :-).


Der Club Downtown (I, Hannes, Tom und Robert) und der Campus Dragvoll

Klar ist nur das da schon ein schönes Schlafdefizit zusammenkommt, wenn ma ständig unterwegs ist ... am Wandern (Berg und Stadt), Schwimmen und dann bis 5 im Club verbringt und dann um 8 hellwach im Sprachkurs sitzen muss :-) ... ma braucht dann mal fürs "takk braaaa" (Antwort auf die Frage: Hvordan har du det ? von Marit) mal a bissal länger.

Hvordan har du det ? -> Wie hast du es ? bzw. Wie gehts ? -> Antwort "takk bra "- > danke gut.

Trotz dieser Strapazen :-) hab ich mir vorgenommen alles das auszukosten, mal wieder Wert auf die wirklichen wichtigen Dinge zu legen (die sozialen Kontakte und die Menschen).

Am Mittwoch hatten wir dann auch das Vergnügen um einen güstigen Preis ins Stadium des "Rosenborg Trondheim" zu kommen. Bente und Emily unsere Erasmuschiefs besorgten uns Karten in der Schülerklasse um 50 Kronen. Wobei dann meiner Meinung das Spiel auch Schülerklasse war :-) (etwas enttäuschend für einen Club der jahrelang in der Champingonsleage spielte). Das Match lautete Stabaek gegen Trondheim (der erste der Liga gegen den 8 von 14).
Im Vorfeld haben wir versucht im Norwegischkurs mit Marit die Hymne des RBK zu lernen ... jedoch ohne Erfolg -> Hymne in Youtube .




Lerkendal: das Stadium des RBK (Rosenborgballklub)


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